Künstler 2023

Heinz Rudolf Kunze

Freitag, 08.12.23, 20:00

Heinz Rudolf KUNZE – Wie der Name schon sagt“ ist das Motto des neuen Soloprogramms von einem, der zu Recht seit fast 40 Jahren zu den wichtigsten politischen Songschreibern und Rockpoeten des Landes gehört! 2021 feierte er sein großes Bühnenjubiläum und wird neben einem neu aufgenommenen Best-Of Album, das alle Hits ins Jahr 2021 holt, auch wieder einige Akustikkonzerte spielen.

Die Hits kennt jeder:

Dein ist mein ganzes Herz
Mit Leib und Seele
Finden Sie Mabel
Meine eigenen Wege
Aller Herren Länder
Lola
Leg nicht auf
Die Liste ließe sich um ein Vielfaches erweitern.
Heinz Rudolf Kunze meint was er sagt und sagt was er meint – Das Programm bildet die Essenz aus 46 Studioalben, zahlreichen Büchern und unzähligen Konzerten. Und es gewährt den Fans einen Blick in das „Arbeitszimmer“ eines der berühmtesten Songschreiber Deutschlands.

“Wie der Name schon sagt” ist alles, was ihn ausmacht und trotzdem reduziert auf das Wesentliche: Kunze, seine Gitarre, sein Klavier und seine Songs.

Alles ergänzt von zahlreichen Geschichten, Beobachtungen, Anekdoten und Gedichten sowie nachdenklichen aber auch humorvollen Prosatexten zum aktuellen Zeitgeschehen. Im Fokus aber stehen seine Hits, musikalische Raritäten und Lieblinge – so gespielt, wie Kunze sie (aus)gedacht und geschrieben hat!
Das neue Programm ist für alle, die Kunzes Songs lieben, die seine feingeistigen Texte schätzen und für die, die schon immer hofften, Heinz Rudolf Kunze irgendwann zufällig beim Bäcker zu treffen, denn: Persönlicher war KUNZE noch nie und wird es ihn sicher auch nicht mehr geben!

Über Heinz Rudolf Kunze
Heinz Rudolf Kunze wurde 1956 geboren, ist ein deutscher Schriftsteller, Liedermacher und Rocksänger. Studium der Germanistik und Philosophie. Kunze hat bislang (Stand: 2018) mehr als 1700 literarische Texte geschrieben sowie 475 Lieder veröffentlicht. Seinen bislang größten Single-Erfolg hatte er 1985 mit „Dein ist mein ganzes Herz”. Zudem war er projektbezogen als Dozent für verschiedene Hochschulen tätig.
Wir freuen uns riesig, einen der größten deutschen Songpoeten bei uns in der Christuskirche zu Gast zu haben.
8.12. 20.00 Uhr Christuskirche. Einlass 19.00 Uhr.


ProjektBand „ JAMAS

Samstag, 09.12.23, 19:15

Nachdem Heinz Rudolf Kunze und Phil Siemers als Headliner gebucht waren, war das Advential Team noch auf der Suche nach einer Formation, die es in der Tradition des Adventivals vermag, vorweihnachtliche Atmosphäre mit dem einen oder anderen geistlichen Impuls zu verbinden und dabei noch am besten aus lokalen Musikern zu bestehen. Optimal wäre es, dabei auch noch jungen Künstlern die Chance zu geben, eine große Bühne zu haben.
Und so entstand „Jamas“, ein spannendes Zwei-Generationen-Projekt, das eine Mischung präsentiert aus eigenen, zum Teil neuen Songs und weihnachtlichen Arrangement. „Jamas“ ist abgeleitet aus den Namen der beteiligten Akteure: mit Mark Wiedersprecher, Pianist und Produzent und Stefan Wiesbrock an der Gitarre finden sich zwei hochkarätige Schwelmer Musiker zusammen, die zusammen mit ihren Kindern Anna Wiedersprecher und Joschi und Anna Wiesbrock ein schlagkräftiges, musikalischen Team bilden. Neben neuen Kompositionen von Joschi und Anna, eigenen, neu arrangierten Stücke von Stefan aus seiner CD „7 fette Jahre“ finden sich adventliche Klänge in ungewöhnlichem Gewand: einfach eine spannende, vielfältige und kurzweilige Kollage, die der Seele gut tut.
So bekommt das Adventival 2023 nicht nur die Topmusiker der deutschen Szene auf die Bühne, sondern auch vorweihnachtliche Stimmungsbilder, die genau in die Zeit passen.


Phil Siemers & Band

Samstag, 09.12.23, 21:00

Gute zwei Jahre hat er sich Zeit gelassen für sein zweites Album — und was für zwei Jahre das
waren! Eine weltweite Pandemie, gesellschaftliche Spaltung bis in Freundeskreise hinein,
Feuersbrünste und Überschwemmungen, zunehmende Gewaltbereitschaft bis hin zum Krieg in
Europa … das sind nur die Spitzen einiger massiver Eisberge. Für uns alle galt und gilt: »Alles
grau, Marleen, stehst im Regen, jeder Tropfen trifft dich schwer«, wie es im melancholischen
Titeltrack des neuen Longplayers heißt. Aber auch: »Ich bleib hier, Marleen, wenn du willst,
können wir reden. Ich lass dich nicht untergehen.« Erschöpfung und Hoffnung, Düsternis und
Leuchten, Blues und Pop sind auf »Marleen« keine Ausschläge eines Pendels, sondern stehen
nebeneinander. Insofern ist es ein atemberaubend zeitgenössisches, aktuelles Album für diese
widersprüchlichen Zeiten.
Er hat die unerwartet gewonnene Zeit genutzt und im eigenen kleinen Studio, auf sich selbst zurückgeworfen, eine musikalische und lyrische Forschungsreise begonnen. Das Risiko einer egomanen Nabelschau umschiffte er, indem er immer wieder Gäste
dazuholte: Die meisten Songs textete er zusammen mit Katharina Müller, einige mit anderen Co#Autoren. Und wenn er auch die ursprünglichen Instrumentalspuren selbst eingespielt hat, gingen die Titel auf die Reise, als dann schließlich Begegnungen wieder möglich wurden. Teils im 70er Jahre-Charme atmenden Granny’s House, teils im Studio seines Produzenten Sven Bünger
steuerten ein gutes Dutzend Gastmusiker — wie zum Beispiel der Multiinstrumentalist Lars
Ehrhardt, die Drummer Timon Schempp, Lucas Kochbeck, Alexander Klauck und Silvan
Strauss, Bassist Oliver Karstens, die Keyboarder Markus Schröder, Andre Haaf und Markus
Kuczewski oder auch die Violinistin Anne de Wolff, die übrigens schon zwei Mal beim Adventival zu hören war, Instrumentalspuren, Ideen und Einflüsse bei. Miriam Demissie lieh mehreren Songs ihre Backing Vocals, mit Lina Maly sang Phil Siemers das unter die Haut gehende Duett »Beim Lügen«, in dem
er erkennen muss: »Wir geh’n im Kreis und geh’n zu weit, uns geht die Liebe aus.«

Musikalisch im Handgemachten, Analogen, im Soul verankert, ohne dort zu erstarren, und textlich
in der Gegenwart junger Menschen verortet, ohne in Social-Media-Stakkato zu verfallen — das
sind keine Widersprüche, sondern so schillert das bunte Spektrum von »Marleen«.
Phil Siemers verschmilzt in Textzeilen wie »Das Beschissene am Schicksal bleibt: Es kommt auch
dann, wenn du nicht dran glaubst« oder »Wie gewinnt man dieses Spiel, das man verliert, wenn
man was fühlt?« abgeklärte Lakonie mit echter Traurigkeit und zugleich dem Ausblick auf eine
jederzeit mögliche Wendung zum Guten. Vielleicht die einzig aufrichtige, aber mindestens eine
sehr bewegende Weise, mit dem schwierigem Heute umzugehen.
„Wir haben ihn auf seiner Tour im Frühjahr 2023 in Köln live gesehen und sofort engagiert. Sehens-und hörenswert!“ ( Zitat Stefan und Joschi Wiesbrock)
Einfach mal Phil Siemers bei Ina’s Nacht aufrufen und reinschauen…